individual together
stefan.ahammer@gmx.net           06991 817 31 32
Trennlinie

Highlights
in chronologischer Reiseabfolge

 

URFA
Peygamberler şehri Şanlıurfa
("ruhmreiche Prophetenstadt Urfa")

 

Geographisch und historisch gehört die Stadt Urfa (türkisch Şanlıurfa) zu Nordmesopotamien. Schon in hethitischen Keilschrifttexten wurde sie erwähnt und der Legende nach von König Nimrod gegründet:
Nach der biblischen Erzählung war Nimrod "der Erste, der Macht gewann auf Erden", also der erste Mensch, der zur Königswürde gelangte!
Nach islamischer Überlieferung war die Stadt überdies der Geburtsort Abrahams, der nach biblischer Tradition im benachbarten Harran zur Welt kam.
1370 v. Chr. wurde Urschu (Şanlıurfa) von den Hethitern unter Šuppiluliuma I. erobert.

Şanlıurfa ist die fünftheiligste Stätte des Islam und ein bedeutender Wallfahrtsort, denn hier sollen Abraham (Ibrahim) und Ijob (Eyyub) gelebt haben. Entsprechend altorientalischer christlicher und später islamischer Tradition wurde Abraham hier geboren, seine vermutliche Geburtshöhle wird verehrt und ist eine wichtige Pilgerstätte. So wird Şanlıurfa auch mit der alttestamentlichen Stadt Ur in Verbindung gebracht.

Eine zentrale Stätte des islamischen Wallfahrtsortes Şanlıurfa ist die Halil-Rahman-Moschee und der zum Komplex gehörende Teich des Abraham mit heiligen und unantastbaren Karpfen. Die Legende besagt, dass Gott Abraham, der auf einem Scheiterhaufen verbrannt werden sollte, errettete, indem er das Feuer in Wasser verwandelte und Glutbrocken zu Karpfen wurden.

 

Zu dem Komplex gehören die Halil-Rahman-Moschee, Rizvaniye-Moschee und der Gölbaşı-Garten.
Auf dem Top Dağı südlich des Parks liegt in etwa 30 Metern Höhe die Zitadelle von Urfa.

 

Altstadt mit dem "Customs House" (Foto) und dem Bazar sind ebenso sehens- & erlebenswert.

 

 

im Reich von Kommagene
NEMRUT DAĞI

 

Am Oberlauf des Euphrat ... inmitten des Taurischen Gebirgszugs liegt auf 2.200 Metern diese heilige Grab- und Kultstätte, welche von König Antiochos I. von Kommagene errichtet wurde: Zehn Meter hohe Götterstatuen schmückten sein Pyramidengrab. Dieses monumentale Grabmal wird oft als das 8. Weltwunder bezeichnet.
Die Region wurde 1988 zum Nationalpark erklärt.

Der Löwe repräsentiert die Vorherrschaft des Königreichs der Kommagene über die Erde; der Adler die Vorherrschaft des Königreichs über den Himmel. König Antiochos selbst sitzt neben den Götterstatuen.

Wenn man bedenkt, daß hier im Winter mehrere Monate lang Schnee liegt, ist es schon erstaunlich, daß die Statuen die 2000 Jahre so gut überstanden haben. Vermutlich liegt es auch daran, dass sie lange vergessen waren und niemanden interessiert haben. Außer ein paar Schafhirten ist wohl über Jahrhunderte niemand hier in diese gottverlassene Gegend heraufgekommen.

 

 

KAPADOKYA

 

Verantwortlich für die einzigartige Felskegellandschaft bei Göreme sind die Vulkanberge Erciyes Dağı (3.916 m) und Hasan Dağı (3.253 m), die sich vor ca. 60 Millionen Jahren gebildet haben. Durch die Eruptionen der heute erloschenen Vulkane überlagerten sich mehrere Schichten vulkanischen Materials von unterschiedlicher Festigkeit und Dicke zu einem Felsplateau.

Byzantinische Mönchsgemeinschaften höhlten aus dem weichen Tuffstein Kirchenräume, sogar ganze Klosteranlagen, die mit farbenfrohen expressiven Fresken biblischer Geschichten geschmückt sind.

 

 

Ihlara-Tal
der "Grand Canyon" Kappadokiens
mit seinen Höhlenkirchen und Wohnhöhlen

 

 

Innenraum des Selime-Höhlenklosters

 

 

Derinkuyu
Unterirdische Höhlenstadt

Diese historische Untergrundstadt zählt zu den außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten der Türkei!!!

 

bis zu 8 Stockwerke tief waren diese unterirdischen Städte angelegt