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Die Geschichte der Wale

 

Es begann 60 Millionen Jahre vor unserer Zeit.
Was hat der Hund mit dem Delfin zu tun?

 

Der heutige Delfin (aus der Gattung der Waltiere = "Cetacea") entwickelte sich vor 60 - 55 Millionen Jahren aus den sogenannten "Urhunden" (Mesonychiden). Es waren landlebende Huftiere, welche sich aber im Laufe der Evolution immer mehr dem Wasser anpassten. Zunächst im flachen Wasser des Tetys-Meeres, später dann am offenen Ozean. Wissenschafter sind überzeugt, daß die Cetacea/Delfine noch viele Millionen Jahre nachdem sie das Wasser erobert haben, ihre Jungen an Land zur Welt brachten.

Evolution der Cetacea:

  • Die Vorderfüsse bildeten sich in Flossen (Flipper) um.
  • Die Hinterfüsse verschwanden ganz.
  • Der ursprüngliche Schwanz bildete sich ebenfalls zurück. An seine Stelle trat der Unterwasserantrieb der Wale, die Fluke.

 

Die Tragzeit beträgt bei Walen und Delfinen im Durchschnitt 12 Monate. Bei Pottwalen jedoch 15 Monate. Die Babys werden immer mit dem Schwanz voraus geboren, damit bei einer längeren Geburt das Neugeborene nicht ertrinkt.

Beim Pottwal-Embryo ist deutlich zu sehen - wie bei allen Walen - daß die Nase (das spätere Blasloch) zunächst mitten im Gesicht sitzt. Erst im Verlauf der Entwicklung wandert es nach oben in seine endgültige Position.  

 

Pottwale haben auch das am höchsten entwickelte Sozialsystem aller großen Wale. Weibliche Tiere und ihre Jungen leben in stabilen Gruppen zwischen 6 und 30 Tieren. Die Pottwale haben das größte Gehirn aller Lebewesen, welche jemals auf der Erde gelebt haben.

Der Speisezettel der Pottwale enthält je nach Gebiet etwa 90 - 95 % Tintenfisch, der Rest sind richtige Fische. In dem Walmagen eines bei den Azoren gefangenen Pottwales wurde auch schon mal ein etwa 2,50 Meter langer Riesenhai gefunden.

 

 

 

Weißt Du wie Delfine schlafen?

Der Delfin schwimmt an der Wasseroberfläche oder knapp darunter. Dabei schaltet er jeweils eine Hälfte seines Gehirn ab. Während die eine Seite schläft, bleibt die andere Seite wach um die Atmung zu kontrollieren. Sie verfallen niemals in einen Tiefschlaf wie wir Menschen, sondern machen nur kurze Schlafpausen. Da ihre Atmung einer bewussten Kontrolle unterliegt, würden sie bei einen Tiefschlaf ertrinken.

 

Wenn du mehr wissen willst, dann komm' mit auf die Azoren - eine neue Welt macht sich auf!