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unsere Wale ...

 

Im Jahre 1987 wurde der letzte Pottwal in Lajes do Pico erlegt. "Espaço Talassa" entstand im Jahre 1989 aus der Begegnung eines ehemaligen Walfängers João Vigia und dem Segler Serge Viallelle, den es auf diesen Archipel verschlagen hat.
Beide teilten eine große Leidenschaft für das Meer und riefen im Jahre 1991 das Projekt "Wale, Delfine und Menschen" ins Leben, dessen Ziel der Schutz des maritimen Lebensraumes und die Aufklärung der Öffentlichkeit war - das erste Projekt dieser Art auf den Azoren.

1995 wurde die BOCA (Base d'Observation des Cétacés des Açores), die Beobachtungsstation der Waltiere der Azoren, eingeweiht.

 

"False Orca" (Mutter mit Jungtier)

 

 

"Espaco Talassa" garantiert hohes Niveau bei unseren Wal-Ausfahrten:

  • Vor jeder Wal-Ausfahrt findet ein ca. 30 minütiges Multimedia-Briefing über Biologie und Verhaltensweisen der unterschiedlichen Wale statt.
     
  • Kleine Boote, kleine Gruppe (max. 12 Pers. pro Boot)
     
  • Verwendung eines Hydrophons an Bord,
    nicht nur um die Tiere zu finden, sondern auch um die Sichtungen akustisch zu ergänzen!
     
  • Der Beobachtungs-Turm "Queimada" von "Espaco Talassa":
    Ein Minimum von 2 Beobachtern, die exklusiv für "Espaco Talassa" arbeiten, lotsen maximal 4 Boote. Die 'Vigia' lokalisieren die Tiere und leiten die Boote, um den negativen Einfluß auf die Tiere auf das Nötigste zu begrenzen: sie verteilen die Boote auf verschiedene Tiergruppen und dirigieren bezüglich Bootsgeschwindigkeit und richtigem Winkel die adäquaten Annäherung an die Tiere.

 

 

Mein Liebling unter den Walen ist der "Risso"-Delfin (dt. Rundkopfdelfin),
weil er optisch dem Beluga-Wal sehr ähnelt.

Rundkopfdelfine sind eine der meist gesichteten Meeressäugerarten für Espaco Talassa, da eine ansässige Population an der Südküste von Pico existiert, wo sie sehr nah an der Küste beobachtet werden können.

 

Aber natürlich ist UNSER Schwergewicht der Wal-Ausfahrten die Begegnung mit einem POTTWAL, dem größten Zahnwal (Männchen: bis 18 m lang und 55 Tonnen schwer):
Die Sichtungsrate der Pottwale ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Im Durchschnitt sind sie bei ca. 60% unserer Ausfahrten gesichtet worden. Auch wenn sie das ganze Jahr über gesichtet werden, liegt der Höhepunkt in den Sommermonaten. Der Juli ist der beste Monat um diese Wal-Art zu sichten.

 

Heuer werde ich ein Augenmerk auf die Sichtung von Entenwalen machen, welche üblicherweise im Nordatlantik (Spitzbergen) häufig vorkommen, aber einige migrieren immer im Sommer als saisonale Gäste zu den Azoren, wo man im Juli vor der Küste Picos die meisten Sichtungen auftreten.

 

Vielleicht haben wir Wal-Glück und sehen einen Schwein-Wal (siehe Foto)